Halloween 2006
Wie jedes Jahr feierten wir auch 2006 wieder unser schaurig-schönes Halloween-Fest.
Unsere Gäste ließen sich die Laune nicht verderben, auch nicht durch einen Erhenkten im Durchgang zum Hof, durch schaurige Gestalten, die im Nebel auftauchten (danke an Jürgen für die Bedienung der Nebelmaschine), oder durch Monster, Gnome und Vampire, die in größerer Anzahl über den Hof liefen.
Für die Lebenden war ein großes Buffet aufgebaut, und natürlich bestand auch die Möglichkeit auszuprobieren, ob Alkohol im Blut Vampire abhält.
Informationen
Unser Haus in der Taunusstraße 27 im Künstler- und Literatenviertel Friedenau (12161 Berlin) liegt etwa drei Minuten Gehweg vom Friedrich-Wilhelm-Platz, dem Zentrum von Friedenau, entfernt (siehe Stadtplan).
Auf Google Maps kann man erkennen, wie grün unser Hof, unsere Straße und überhaupt der gesamte Stadtteil Friedenau ist. Mehr über Friedenau findet man unter anderem in einem hervorragenden Artikel im deutschen Wikipedia.
Das Haus Taunusstraße 27 wurde etwa 1906 erbaut.
Wie viele andere Häuser in Friedenau ist es ein
Zwilling
: Das Haus nebenan, Taunusstraße 28,
ist ein exaktes Spiegelbild unseres Hauses entlang der
Brandmauer zwischen beiden Häusern. Das lässt sich
nicht nur bei der Betrachtung der Hausfassaden feststellen,
sondern auch beim Besichtigen der jeweiligen Treppenhäuser.
Die Wohnungen sind ebenfalls spiegelbildlich gebaut. Im
Falle der Häuser Taunusstraße 27 und 28 trifft
dies sowohl auf Vorder- wie auch auf Hinterhaus zu.
Auf der anderen Straßenseite sind die Vorderhäuser
(es gibt keine Hinterhäuser) ebenfalls spiegelbildlich
aufgebaut. Diese Häuser (Taunusstraße 5 und 6)
veranschaulichen überdies, mit welch brutalen Mitteln
in den 1960er- und 1970erjahren vorgegangen wurde, um Berlin
auch hinsichtlich seiner Altbauten zu einer Stadt im tristen
Einheitslook zu machen. Damals wurden Prämien gezahlt,
damit Hauseigentümer den Fassadenputz entfernen ließen.
Bei der Nummer 6 war man damit erfolgreich, bei der Nummer 5
dagegen nicht: Sie präsentiert sich in weiß und
mit den ursprünglichen Ornamenten.
In seinen Innereien
hat unser Haus noch etliche
Überbleibsel aus seiner Entstehungszeit. Diese sind
überwiegend im Jugendstil gehalten, es finden sich aber
auch Anklänge an Art Deco und andere Richtungen.
Im Eingangsbereich befinden sich Stuck-Fresken im Jugendstil,
Ausprägung volkstümlich
:
Pan spielt die
Flöte (oder soll es eher Bacchus sein?), eine Frau
hält ihre schützende Hand über die Familie, und
ansonsten verhindern ziemlich grimmig aussehende Gesellen
(bislang erfolgreich), dass übel gesinnte Zeitgenossen
im Haus ihr Unwesen treiben (beispielsweise die
Fahrräder im Hof stehlen).
Friedenau hat nach der letzten verfügbaren Statistik 26.314 Einwohner, davon 3.983 Kinder und Jugendliche und 3.551 Menschen über 65 Jahren. 12,2% der Einwohner sind Ausländer, nicht mitgerechnet Personen, die aus anderen Berliner Stadtteilen oder gar von noch weiter her in Deutschland zugezogen sind. Zurzeit ist es in Friedenau 10:33 Uhr.
Impressum
Ansprechpartner für diese Seiten: Stefan Hinz, Taunusstraße 27, 12161 Berlin, stefan@stefanhinz.org
Wir sind nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten, auf die wir verlinken.